Arthrose – Der ganz natürliche Anpassungsprozess!

Im Laufe des Lebens stellen sich einige Veränderungen im Körper ein. Die Jahre gehen bei keinem spurlos vorüber. Morgens zwickt und zwackt es beim Aufstehen und erst nach ein paar Schritten hat sich wieder alles “eingefahren”. Nach längerem Sitzen, Stehen oder nach einer größeren Belastung, wenn man sich danach gemütlich auf das Sofa legt, treten manchmal dumpfe, ziehende Schmerzen auf.

“Ich werde schon langsam alt!”, hören wir Patienten häufig sagen.

Der Gang zum Arzt und das Röntgenbild, das auf Anweisung des Arztes durchgeführt wurde, bestätigt die Vermutung – eine Arthrose im Gelenk.

Eine Schockdiagnose für jeden Betroffenen, wenn man auch noch darauf hingewiesen wird, dass das Gelenk wahrscheinlich in ein paar Jahren “ausgewechselt” werden muss.

Die Arthrose gilt als die häufigste Gelenkserkrankung bei Erwachsenen weltweit. Sie kann alle Gelenke des Körpers betreffen.

  • Meist betrifft es die großen Gelenke im Körper.
  • Die unteren Gliedmaßen sind mehr betroffen als die oberen.
  • Ab 50+ nimmt das Risiko einer Arthrose zu.
  • Frauen sind mehr gefährdet als Männer.
  • Betroffen sind häufig: Hüftgelenk, Kniegelenk, Schultergelenk, Fingergelenke und die Wirbelsäule

Wer von Schmerz und Bewegungseinschränkungen betroffen ist, verliert oft die Lust an Bewegung und schränkt das soziale Leben ein. Spaziergänge werden zur Qual, der Weg zur Arbeit oder die Arbeit selbst eine Herausforderung. Hobbies werden eingeschränkt, was zu Frust und zu vermehrtem Schmerzerleben führt.

Der arthrotische Zustand von einem Gelenk ist zwar nicht mehr rückgängig zu machen, aber die Diagnose bedeutet nicht zwangsweise, dass diese Person Schmerzen und/oder Funktionseinschränkungen haben muss.

Graue Haare gehören auch zum Älterwerden dazu und tun nicht weh!

Den Verlauf einer Arthrose kann man meist positiv beeinflussen und eine Operation sogar über teils Jahre hinausgzögern.

Wir helfen Ihnen Ihre Einschränkungen zu lindern und damit gleichzeitig Ihre Lebensqualität zu steigern, damit Sie wieder Aktivitäten ausführen können, die Ihnen wichtig sind.

Wie kann man die Symptome einer Arthrose positiv beeinflussen?

Sogenannte Selbstwirksamkeit und Selbstmanagement-Programme werden dringend empfohlen. Die Risiken sind minimal und die Vorteile überwiegen signifikant.

Um die Arthrose optimal zu beeinflussen, gibt es zwei wichtige Stellschrauben, an denen gedreht werden kann.

Risikofaktoren senken

Gewichtsabnahme

Stress vermeiden

Vermeide soziale Isolation

Bewegungsmangel vermeiden

Positive Faktoren erhöhen

Ausdauertraining

Krafttraining

Persönliche Schulung und Einführung in das Übungsprogramm durch Fachpersonal

Beweglichkeit

Eine Operation steht an!

Medikamente, Orthesen und die konservative Therapie bringen für Sie nicht den gewünschten Erfolg?

Als letzte Option steht die operative Behandlungsmethode zur Verfügung. Diese kommt dann zum Einsatz, wenn die Arthrose und das Schmerzgeschehen soweit fortgeschritten sind, dass konservative Therapien keinen Erfolg erkennen lassen und der Leidensdruck vom Patienten sehr hoch wird. Individuell entscheiden der Arzt und Patient zusammen, ob eine Operation sinnvoll ist und welche Art von Operation in Frage kommt.

Was können Sie tun?

1. Vorbereitung auf die Operation, um die optimalen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Ergebnis nach einer Operation zu schaffen.
2. Rufen Sie noch vor der Operation beim Physiotherapeuten an und planen Sie Ihre Termine!
3. Nach einer TEP-Operation können Sie 6 Monate lang Physiotherapie verschrieben bekommen, ohne dass es in das Budget vom Arzt fällt.
4. Wenn Sie auf Reha waren, können Sie nach der Reha das Nachsorgeprogramm der Deutschen Rentenversicherung in Anspruch nehmen.
5. Sie bekommen kein Rezept mehr, wollen aber Ihre Übungen weiterführen und weiterhin kompetente Beratung in Anspruch nehmen?
6. Sie wollen weiter in einer Gruppe Ihre Übungen fortführen?
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